Heimeinzug

Mettelberg RosenfelsAbb: Mettelberg Rosenfels

In vielen Fällen erfolgt der Heimeinzug nicht ganz freiwillig, um das daraus resultierenden Konfliktpotential so gering wie möglich zu halten ist uns ein gutes Überleitungsmanagement sehr wichtig.

Um den zukünftigen Bewohner vorab schon etwas kennen zu lernen und ihm die Möglichkeit zur Information zu geben besucht ihn, wenn die Möglichkeit gegeben ist, ein Mitglied des Leitungsteams entweder im häuslichen Umfeld oder, was häufiger der Fall ist, in der Klinik.

Wir legen größten Wert darauf, dass der zukünftige Bewohner vor seinem Einzug die Einrichtung zusammen mit seinem Betreuer oder Angehörigen besichtigt. Bei dieser Gelegenheit stellen wir unser Konzept des kontrollierten Trinkens vor und weisen auf die Hausordnung und deren Einhaltung hin. Der zukünftige Bewohner soll einen Einblick bekommen auf was er sich einlässt und ob er diese Vorgaben erfüllen kann bzw. will.

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Die Person, die an diesem Tag das Erstgespräch geführt hat wird auch am Tag der Aufnahme anwesend sein, so dass der Bewohner eine ihm vertraute Person an seiner Seite hat. Während der gesamten Eingewöhnungsphase wird der Bewohner durch eine Bezugspflegekraft und die Mitarbeiter des Beta-Teams begleitet.

Wenn der Arzt aber nun feststellt, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert hat versucht er durch Gespräche und erklären des Risikos für das weitere Leben, gemeinsam mit der PDL an die Einsicht des Bewohners zu appellieren. Dies gelingt ihm in den meisten Fällen. Sollte ein Bewohner keinerlei Einsicht und Vernunft zeigen, muss er im Wiederholungsfall nach Absprache mit dem Betreuer die Einrichtung verlassen. Dies kommt zum Glück sehr selten vor. Die größten Fortschritte auch aus Sicht des Hausarztes und Neurologen lassen sich aber in der Verbesserung des Sozialverhaltens und der sozialen Integration feststellen.